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Stefan Birkner: Radio muss dort empfangbar sein, wo die Hörer sind – Förderung von DAB+ beenden

Als einen Meilenstein für die Zukunft des digitalen Radios sieht der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Niedersachsen, Stefan Birkner, die heutige Entscheidung, den Antrag zur Sicherung der digitalen Radiozukunft einstimmig anzunehmen.  „Es ist bundesweit einmalig, dass sich ein Landtag einstimmig dafür ausspricht, die Förderung von DAB+ durch die Rundfunkbeiträge zu beenden. Das ist ein neuer Impuls in der medienpolitischen Debatte.“ Die Freien Demokraten werden sich dafür einsetzen, diese Mittel künftig dafür zu verwenden, neue Technologien zu unterstützen. So seien es vor allem junge Hörerinnen und Hörer, die beim Empfang von Radiosendern auf das Internet setzen und hierfür das Smartphone, das Tablet oder Smart Speaker nutzen. Eine Verengung auf den Empfang via DAB+ sei daher nicht zukunftsweisend. „Die Zukunft des Radios ist nicht auf einen Radioübertragungsweg beschränkt. Radio ist technologieneutral zu betrachten und muss dort empfangbar sein, wo die Hörer sind“, so Birkner in der Debatte. „Die Landesregierung ist jetzt gefordert, diesen Weg weiterzugehen, um die regionale Programmvielfalt der privaten Radioveranstalter auch für die Zukunft zu sichern.

Der maßgeblich von der Fraktion der Freien Demokraten erarbeitete Antrag sieht zudem vor, auf die Festlegung einer UKW-Abschaltung zu verzichten.

Hintergrund: In der abschließenden Beratung hat der Niedersächsische Landtag heute einstimmig den von der FDP-Fraktion initiierten Antrag für eine digitale Radiozukunft beschlossen.

 

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